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Eric Hofmann

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Bessere Ergebnisse durch lebendige Meetings

Mal ehrlich, wer von uns hat wirklich Lust auf langwierige Meetings mit endlosen Reden, PowerPoint Präsentationen, Moderationskarten, Post-its oder Flip Charts in denen am Ende sowieso wieder das Offensichtliche herauskommt? Meistens werden sowieso die Ideen und Vorschläge vom Vorgesetzten oder der dominantesten Person umgesetzt (Hinweis: Ich möchte hier kein Chef-Bashing betreiben, denn ich weiß aus jahrelanger Eigenerfahrung, wie sehr sich viele Führungskräfte mehr Engagement & Inputs von allen Mitarbeiten in Meetings wünschen würden. Inzwischen kenne ich aber die Gründe).

Sind solche Meetings in Zeiten von Lean Management, Digitalisierung, Agilität und partizipativer Führung überhaupt noch angemessen? Die Digitalisierung liefert uns hier auch keine zufriedenstellenden Lösungen, denn auch der Einsatz von digitalen Whiteboards oder Tablets in Meetings führt zu kaum besseren Ergebnissen - eher im Gegenteil.

LEGO SERIOUS PLAY Workshops sind lebendig

Ein LEGO SERIOUS PLAY Workshop ist definitiv anders und ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmer. Dabei sind es nicht nur die bunten Steine und Figuren von denen die Faszination ausgeht. Es ist die einzigartige Methode, die durch das Zusammenspiel der individuellen 3D Modelle und den von den Teilnehmern vorgetragenen Geschichten und Metaphern ihre Besonderheit entfaltet und etwas Gemeinsames entstehen lässt, an das sich die Teilnehmer noch lange erinnern werden. 

Es ist eine große Freude für mich, wenn ich Teilnehmer dabei beobachten kann, wie sie von ihrer anfänglichen Skepsis – ggf. sogar mit verschränkten Armen und der dazu passenden Haltung - mehr und mehr lustvoll in den Prozess eintauchen und in einen Flow gelangen, der Besonderes entstehend lässt.

In einem LSP Workshop findet die Wahrnehmung parallel auf der auditiven, visuellen und kinästhetischen Ebene statt und das führt zu einer erhöhten Aufmerksamkeit und Wahrnehmung bei den Teilnehmern.

 

Der LSP Ansatz basiert auf der Annahme, dass das notwendige Wissen und die Kreativität für die Problemlösung bereits in der Gruppe vorhanden ist. Das Wissen der Gruppe muss nur entsprechend freigesetzt werden. Das ist eine besondere Stärke von LEGO SERIOUS PLAY.

Ein weiterer Vorteil besteht in der überdurchschnittlichen Öffnung der Teilnehmer durch die Arbeit mit Modellen und Metaphern. Es werden viel eher Dinge offenbart, die in einem anderen Kontext verborgen geblieben wären. Konflikte werden zudem viel weniger auf der persönlichen Ebene erlebt, da der Fokus immer auf den LEGO Modellen liegt und niemals auf Personen.

Aufgrund der Tatsache, dass jeder individuell ein Modell baut und anschließend präsentiert, werden deutlich mehr Ideen und Lösungen in der Gruppe sichtbar, die in einem anderen Kontext verborgen geblieben wären (jeder kennt das: In einem Meeting spricht eine dominante Person seine Idee/Meinung aus und viele schließen sich daraufhin dieser an und halten ihre eigenen Ideen/Meinungen zurück). Das fördert die Vielfalt der Gedanken und hilft Ergebnisse zu erzielen, die von allen getragen werden. Darüber hinaus zeigen die Modelle oft Themen und systemische Zusammenhänge auf, die so vorher nicht erkennbar waren.

Wie lange dauert ein Workshop?

Zum ersten Kennenlernen der Methode reicht eine Stunde aus. Aber wirkliche Problemstellungen können in dieser kurzen Zeit eher nicht bearbeitet werden.  Ein typischer LSP Workshop dauert zwischen 3 und 8 Stunden – je nach Aufgabenstellung und Anzahl der zu bearbeitenden Fragen. Es können auch 2-tägige Workshops sinnvoll sein, vor allem für komplexere strategische Fragestellungen (z.B. Strategien inkl. Risikobetrachtungen und Bewertung von Einflussfaktoren auf das System). Langeweile kommt übrigens nie auf.

Die optimale Gruppengröße sollte möglichst auf 12 Personen begrenzt sein. Bei mehr Teilnehmern empfiehlt es sich, mit mehreren Gruppen parallel zu arbeiten. Dabei kann der Einsatz von mehreren Moderatoren sinnvoll sein. Dies besprechen wir in der Auftragsklärung.

Was LEGO SERIOUS PLAY nicht ist!

LEGO SERIOUS PLAY ist kein Entertainment und hat wenig mit dem zu tun, wie Kinder typischerweise LEGO spielen. Neben all den spaßorientierten Handlungen geht es doch immer auch um die Einhaltung von Regeln im Arbeitskontext, um die gesteckten Ziele im vorgegebenen Zeitrahmen zu erreichen.

LEGO SERIOUS PLAY ist kein Modellbau! Es kommt nicht darauf an, Modelle der äußeren Welt nachzubauen (so wie Kinder es machen wenn sie Piratenschiffe oder Burgen bauen). Vielmehr soll die innere Welt, die Gedanken und Vorstellungen aller Teilnehmer besser sichtbar und begreifbar gemacht werden.  Wir arbeiten hierfür u.a. mit Metaphern. Dafür braucht es weder Vorkenntnisse noch handwerkliche Talente (anders als beim Zeichnen).

Möglicher Ablauf eines LSP Workshops

In der Auftragsphase werden die Ziele und Erwartungen des Workshops geklärt. Eventuelle No-Gos und KO-Kriterien, sowie Anzahl der Teilnehmer, Location sowie Zeitrahmen werden auch hier besprochen.

Anschließend beginne ich mit der Planungsphase. Hier werden Abläufe, notwendiges Material, Räumlichkeiten, Zeitpläne, Dokumentation etc. festgelegt. Aber der wohl wichtigste Teil dieser Phase besteht in der genauen Definition der passenden Fragen und Aufgaben um die Ziele und Erwartungen bestmöglich zu erreichen. Kleine Veränderungen können hier große Auswirkungen haben. Hier stimme ich mich eng mit dem Auftraggeber ab.

Der eigentliche Workshop beginnt typischerweise mit der Warm-up Phase. Hier bekommen die Teilnehmer zunächst die entscheidenden Grundlagen gelernt. Es werden die notwendigen technischen, metaphorischen und erzählerischen Fähigkeiten vermittelt und die Teilnehmer bekommen die Zeit, sich an die Art der Kommunikation zu gewöhnen die durch die LEGO-Steine ermöglicht wird.

Erst dann sollte die eigentliche Bearbeitung der Kernfrage(n) beginnen.

1.    Aufgabe stellen: Der Moderator stellt eine vorher definierte Kernfrage bzw. Aufgabe

2.    Einzel-Modelle bauen: Anhand von LEGO-Modellen gibt jeder Teilnehmer individuell seine Antworten und Ansichten zur gestellten Aufgabe

3.    Bedeutung teilen: Jeder Teilnehmer erklärt durch Geschichten und Interpretationen sein Modell und hat dabei die volle Aufmerksamkeit der Gruppe.

4.    Teammodell bauen: Es erfolgt eine gemeinsame Bearbeitung der Kernfrage. Das Team erstellt ein gemeinsames Teammodell, welches die wichtigsten Aspekte aus den individuellen Modellen zusammengefasst.

Als optionale und zusätzliche Ausbaustufen können in Systemmodellen z.B. Einflussfaktoren (extern/intern), deren Positionierung sowie die vorhandenen Verbindungen und Abhängigkeiten innerhalb des Systems abgefragt werden. Ebenso können wir untersuchen, welche Ereignisse wie wirken könnten. Hier sind viele Erweiterungen je nach Aufgabenstellung möglich.

Am Ende dieser Phase sollte die Gruppe in der Lage sein, einen gemeinsamen Ansatz zur Lösung der Kernfrage im Rahmen einer Geschichte oder eines Berichtes geben zu können. Anschließend können mit dem oben geschilderten Prozess weitere Kernfragen bearbeitet werden.

Damit die Ergebnisse nicht verloren gehen muss eine geeignete Dokumentation erfolgen. Die genaue Definition über den Dokumentationsprozess erfolgt in der Planungsphase mit dem Auftraggeber.

Empfohlene Einsatzgebiete​ für LSP

Die beiden ursprünglichen Hauptprozesse von LEGO SERIOUS PLAY sind Real Time Identity for the Team (Teams optimieren, Team-Building, aus Gruppen Team formen, Mitarbeiterkultur, gemeinsame Leitbilder erarbeiten) und Real Time Strategy for the Enterprise. Hier wird die Methode besonders zur Ideen- und Innovationsfindung, zur Lösung komplexerer Probleme und für Risikomanagement eingesetzt.

Inzwischen wurden von der weltweiten LEGO SERIOUS PLAY Community diese Prozesse für verschiedenste Anwendungsbereiche angepasst und weiterentwickelt.

Für folgende Anwendungsfelder ist LEGO SERIOUS PLAY praxiserprobt und wird von mir empfohlen:

  • Strategieentwicklung & Vision

  • Change-Management

  • Analysen aller Art

  • Ideenfindung aller Art

  • Risikomanagement

  • Veranstaltungen aktiver gestalten

  • Teams & Kultur entwickeln

  • Personalentwicklung und Coaching

  • Konfliktmanagement

  • Guiding Principles & Personas

  • Auswahl von Talenten

  • Customer Experience

  • Positionierung & Marken-Identität

  • Projekt- & Prozessmanagement

  • Organisationsentwicklung

  • Fusionen von Teams oder Unternehmen

  • Aufbau effizienter Projektteams

  • Innovationen & Prototyping

  • Agile Demo: LEGO4SCRuM

  • Rapid Prototyping im Innovationsmanagement

  • Veranstaltungen aktiver gestalten

Sie haben Interesse an einem LEGO SERIOUS PLAY Workshop oder wollen wissen ob LEGO SERIOUS PLAY für Ihre Belange geeignet ist?

Rufen Sie mich an unter +43 660 6941279 oder schreiben mir eine E-Mail und wir finden gemeinsam heraus wie ich Ihnen am besten helfen kann.

Spielerisch lernt der Mensch am besten. Gedanken die „gebaut“ werden müssen, hinterlassen einen tieferen Eindruck. Es ist faszinierend, was passiert, wenn Manager ein 3-D-Modell ihres Geschäfts bauen, das sie anfassen und umbauen und über das sie diskutieren können. 
Univ.-Prof. Dr. Johann Roos, IMD Lausanne

LEGO SERIOUS PLAY Etikette

1.    Der Moderator stellt die Fragen/Aufgaben, legt die Timings fest und führt durch den Prozess

2.    Dein LEGO-Modell ist deine Antwort auf die gestellte Frage/Aufgabe

3.    Es gibt keine falschen Antworten

4.    Denke mit deinen Händen. Vertraue deinen Händen

5.    Erzähle eine Geschichte zu deinem Modell

6.    Höre aufmerksam mit deinen Augen und deinen Ohren

7.    Jeder Teilnehmer baut, jeder Teilnehmer erzählt